In vielen Betrieben erleben Beschäftigte derzeit, was lange unvorstellbar schien: Insolvenzen, Stellenabbau, Verlagerungen, Investitionsstau und immer neue Verzichtsforderungen.
Tarifverträge werden infrage gestellt, längere Arbeitszeiten ohne entsprechenden Entgeltausgleich gefordert und selbst profitable Standorte verlieren ihre Zukunftsperspektiven. Die Krise wird längst in den Betrieben ausgetragen – auf dem Rücken der Beschäftigten.
Doch damit nicht genug: Unter dem Schlagwort „Reformen“ geraten gleichzeitig Arbeitsrechte und soziale Sicherheit unter Druck. Sachgrundlose Befristungen sollen ausgeweitet, Beschäftigte bei Krankheit stärker unter Generalverdacht gestellt und Schutzrechte geschwächt werden.
Gleichzeitig stehen Rente, Gesundheit, Pflege und weitere soziale Sicherungssysteme zur Disposition.
Unsere klare Botschaft:
REFORMEN JA – SOZIALABBAU NEIN!
Wer Arbeitsplätze abbaut und gleichzeitig den Sozialstaat schwächt, löst keine Krise – er verschärft sie. Die Menschen brauchen Perspektiven und gerade in persönlich schwierigen Situationen einen starken Sozialstaat, der sie schützt. Gesundheit, Pflege, Bildung und Rente müssen zukunftssicher aufgestellt werden – ohne Kürzungen und mit dem Mut zu echten Verbesserungen.
Unsere Region braucht Zukunft – aber nicht auf dem Rücken der Menschen!
Industrie, Handwerk und Dienstleistungen schaffen Wertschöpfung, Ausbildung und Wohlstand. Dafür brauchen wir Unternehmen, die in ihre Standorte investieren, Verantwortung übernehmen und Tarifverträge anwenden – statt immer neue Zugeständnisse von den Beschäftigten zu verlangen.
Gute Arbeit, starke Tarifverträge, Mitbestimmung und ein verlässlicher Sozialstaat sind keine Belastung für unsere Wirtschaft. Sie sind die Grundlage für Innovation, Fachkräfte, stabile Regionen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
JETZT GEMEINSAM HALTUNG ZEIGEN!
Zeigen wir gemeinsam die Rote Karte gegen Arbeitsplatzabbau, Sozialkahlschlag und Angriffe auf Tarifverträge. Gemeinsam kämpfen wir für unsere Zukunft!
Kommt am 11. September nach Herborn und seid dabei. Jede und jeder Einzelne zählt!
Anreiseinformationen:
Die Anreise nach Herborn soll nach Möglichkeit mit der Bahn oder mit dem angebotenen Bustransfer aus der Region bzw. den Betrieben erfolgen.
🚌 Busanreise:
Die Busse fahren zu den angegebenen Zeiten an den jeweiligen Abfahrtsorten ab und bringen euch nach Ende der Kundgebung auch wieder zurĂĽck. Der Ausstieg in Herborn sowie die RĂĽckfahrt ab Herborn erfolgen an der Bushaltestelle ObertorbrĂĽcke. Von dort sind es etwa 5 Minuten zu FuĂź zum Marktplatz.
Tour 1 – Faurecia, Scheuerfeld
Abfahrt: 10:30 Uhr
Tour 2 – Kyocera und Rexnord, Betzdorf
Abfahrt: 10:20 Uhr
Tour 3 – Mubea, Daaden
Abfahrt: 10:50 Uhr
Tour 4 – Dellner Bubenzer, Kirchen
Abfahrt: 10:20 Uhr
Tour 5 – Breyden, Breidenbach
Abfahrt: 10:50 Uhr
Tour 6 – Bosch HomeComfort, Eibelshausen
Abfahrt: 10:45 Uhr
Haltestelle Wissenbach: 10:50 Uhr
Tour 7 – Selzer, Driedorf (Werk 1)
Abfahrt: 10:55 Uhr
Berkenhoff, Merkenbach: 11:15 Uhr
Tour 8 – Outokumpu, Dillenburg (Pförtnerhaus)
Abfahrt: 10:55 Uhr
Tour 9 – Linde- und Wiemann/Cohline, Dillenburg
Abfahrt: 10:55 Uhr
👉 Meldet euch für die Mitfahrt bei den Betriebsräten der aufgeführten Betriebe oder in der Geschäftsstelle. Alternativ könnt ihr auch direkt vor Ort zusteigen.
Bitte seid 5–10 Minuten vor der jeweiligen Abfahrtszeit an der Haltestelle.
🚆 Bahnanreise:
Plant eure Anreise mit der Bahn bitte so, dass ihr um 11:30 Uhr in Herborn ankommt. Von dort könnt ihr rechtzeitig zum Marktplatz gehen und pünktlich an der Kundgebung teilnehmen.
đźš— Individuelle Anreise:
Wer mit dem privaten Fahrzeug anreist, nutzt bitte die öffentlichen Parkplätze in Herborn. Beachtet dabei die örtlichen Regelungen und Vorgaben.
ℹ️ Allgemeine Informationen:
Die Kundgebung und Versammlung finden auf dem Marktplatz in Herborn statt. Die Anreise erfolgt mit Bus, Bahn oder privaten Fahrzeugen. Auch für den Fußweg zum Versammlungsort gelten die üblichen Verhaltensregeln der Straßenverkehrsordnung. Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglicher Form von Hass und Hetze. Wir wollen gemeinsam und solidarisch gegen die Angriffe auf Beschäftigte, Arbeitsplätze, Tarifverträge und den Sozialstaat demonstrieren. Betriebliche Plakate und Transparente sowie Plakate und Transparente mit persönlichen Botschaften sind ausdrücklich willkommen. Sie dürfen jedoch keine persönlichen Anfeindungen enthalten. Wer die Versammlung oder Kundgebung stört, kann durch die Versammlungsleitung von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.
SEID DABEI!
11. SEPTEMBER 2026 · 11:55 UHR · MARKTPLATZ HERBORN
ZUKUNFT statt KAHLSCHLAG – GEMEINSAM HALTUNG ZEIGEN!